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Sichern Sie Ihre Gewinne richtig!

Um Ihre Gewinne beim Trading zu sichern müssen Sie den Trade nicht unbedingt glattstellen. Die bisher entstandenen Gewinne eines Trades können Sie auch sichern und trotzdem weiterhin im Markt bleiben, um auch von den nächsten Bewegungen profitieren zu können. Das klingt zunächst seltsam, ist aber möglich.

Aus meiner Sicht gibt es dazu zwei Möglichkeiten:

Zum einen das Versetzen der Stopp-Loss-Order (automatische Verkaufsorder) in den gewinnsichernden Bereich und zum anderen das Durchführen von Teilverkäufen.

Lassen Sie uns nun die beiden Möglichkeiten anschauen, um festzustellen welche die bessere ist. Kommen wir zunächst zur Gewinn-Sicherung mit Hilfe der Stopp-Loss-Order:

Gewinn-Sicherung mit Hilfe der Stopp-Loss-Order:

Es ist im Prinzip ganz einfach: Hier passen Sie den Stopp nach einem bestimmten Schema dem Kursverlauf an. Das heißt, wenn der Trade sich in die gewünschte Richtung entwickelt, ziehen Sie den Stopp immer ein Stück nach und sichern auf diese Weise auch immer ein Stück Ihres derzeitigen Gewinns.

Der Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass man durchaus häufig vorzeitig ausgestoppt wird. Dies geschieht beispielsweise wenn der gehandelte Titel eine zu starke Gegenbewegung vollzogen hat oder Sie den Stopp einfach zu nahe an den Kurs herangezogen haben. Das natürliche Marktrauschen stoppt kann Sie hier also ausstoppen, obwohl Sie übergeordnet immernoch richtig liegen.

Kommen wir nun zu den Teilverkäufen:

Hier belassen Sie den Stopp während des gesamten Trades da wo er ist. Das einzige was Sie hier tun ist folgendes: Sie verkaufen immer wenn der gehandelte Wert eine gewisse Kursmarke erreicht, einen Teil Ihrer erworbenen CFDs (oder Aktien, je nachdem mit welcher Handelsmethode Sie traden).

Ein Beispiel verdeutlicht dies am besten:

Angenommen Sie wollen einen Long-Trade eingehen. Sie sind bei einem Kursstand von 67,66 eingestiegen, haben 100 CFDs erworben und den Stopp-Loss bei 64,66 platziert. Der Abstand zwischen Einstieg und Stopp beträgt also 3,00 Euro.

Ihr Plan könnte desweiteren vorsehen, dass Sie immer ein Drittel Ihrer CFDs verkaufen, wenn der gehandelte Titel 3,00 Euro an Wert zugelegt hat. In diesem Falle würden Sie das erste Drittel bei 70,66 und das zweite bei 73,66 und das letzte Drittel bei 76,66 verkaufen.

Sie sehen: Auch diese Vorgehensweise ist ganz einfach. Der Vorteil hierbei liegt auf der Hand, denn Sie lassen dem Kurs immer einen schön großen Spielraum (da Sie ja den Stopp nicht nachziehen) und werden somit viel seltener vorzeitig ausgestoppt. Aber jetzt kommt der entscheidende Nachteil:

Sie profitieren nach jedem Teilverkauf weniger!

Ist ja auch völlig klar: Sie lassen sozusagen ein Drittel Ihrer möglichen Gewinne liegen, um den Trade abzusichern. Das diese Absicherung auch ein hohes Risiko für die Rentabilität eines Tradingsystems darstellt, sollte Ihnen klar sein. Sie brauchen hohe Gewinne um mögliche Verlustphasen auszugleichen. Die Gewinnchancen eines Trades zu beschneiden, ist dabei meiner Meinung nach nicht der richtige Weg.

Hier wird auch gleich klar, welcher ENORME Vorteil bei der Gewinn-Sicherung mit Hilfe der Stopp-Loss-Order steckt: Hier haben Sie grundsätzlich die VOLLE Positionsgröße und profitieren damit auch im VOLLEN Maße von den nächsten Bewegungen.

Meiner Meinung nach ist deshalb das Versetzen der Stopp-Loss-Order in den gewinnsichernden Bereich die deutlich bessere Lösung zur Gewinnsicherung. Lassen Sie sich aber deswegen nicht von mir abhalten, es auch mal mit den Teilverkäufen auszuprobieren – machen Sie ruhig Ihre eigenen Erfahrungen 😉

Jetzt fragen Sie sich sicher: „Okay, aber nach welchem System sollte ich den Stopp nun nachziehen?“

Sehr gute Frage! Sie sollten natürlich auch dabei nach einem klaren und festgelegten System vorgehen. Wenn Sie eine simple und zugleich sehr effektive Vorgehensweise kennen lernen wollen, klicken Sie einfach auf folgenden Link. Hier erfahren Sie alles zu meiner Trading-Strategie: Online-System-Trading.com

Bis dann,

Ihr Uwe Hartmann


 

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