0

Euro-Zone wieder mit positivem Wirtschaftswachstum

Wirtschaftswachstum in der Eurozone

Erstmals wieder postives
Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone
Bildquelle: fotolia.de
 

Negative Wachstumszahlen in der Euro-Zone scheinen zunächst der Geschichte anzugehören. Wie das Münchener Ifo-Institut in einer gemeinsamen Analyse mit dem italienischen und französischen Statistikamt mitteilte, ist die Wirtschaft im Eurogebiet zum ersten mal seit sechs Quartalen wieder gewachsen, wenn auch derzeit nur um 0,1 Prozent. Die Aussichten bewerten die Statistiker jedoch als positiv, wenn die Krise nicht erneut eskaliere.

Die Talfahrt der europäischen Wirtschaft ist scheinbar aufgehalten. Die derzeit positiven Wachstumszahlen und aussichtsreiche Prognosen für die nächsten Quartale werden sich jedoch zunächst nicht auf den Arbeitsmarkt ausbreiten.

Die Aussichten Schätzungen bleiben überdies unter Vorbehalt, die Krise dürfe nicht erneut eskalieren. Im dritten Quartal wird mit einem Anstieg des Wachstums auf 0,2 Prozent gerechnet, im vierten Quartal werden gar 0,3 Prozent Wachstum prognostiziert.

Als mögliche Auslöser der Wachstums werden vor allem steigende Exporte und eine anlaufende Belebung der Binnenwirtschaft aufgeführt, die weit bis in die zweite Jahreshälfte ragen dürfte. Auch der in jüngster Zeit abwertende Euro macht die Euro-Zone als Exporteur international wieder interessanter.

Gebremst wird der wirtschaftliche Aufschwung derzeit hauptsächlich durch Vorsicht seitens der Unternehmer. Experten erwähnen die angesichts des niedrigen Zinsniveaus vergleichsweise niedrigen Investitionen und prognostizieren hier einen weiteren Rückgang um 0,3 Prozent im folgenden Quartal. Mangelnde Investitionen seien dabei ein wesentlicher Faktor, die der wirtschaftlichen Erholung im Wege stehe.

IWF senkt Ausblick für Italien

Der Konjunkturausblick für Italien wurde des Weiteren durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) abgesenkt. Dabei werde laut IWF das Wachstum Italiens um 1,8 Prozent abnehmen, wobei zuvor von lediglich 1,5 Prozent ausgegangen war. Positive Entwicklungen werden dabei frühstens im nächsten Jahr erwartet. Langsam anlaufende Reformen und mangelnde Bemühungen der europäischen Zentralbank (EZB) bei direkten Wertpapierkäufen hindern laut IWF Italien bei einer raschen Erholung.


 

Was das interessant? Weitersagen!

Ähnliche Artikel zu diesem Thema


 

     

    Hinterlasse deinen Kommentar!

    Submit Comment
    © 2016 Youngbrokers.net.
    Alle Rechte Vorbehalten. Angaben ohne Gewähr. Beachten Sie den Disclaimer · Impressum.