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Inflationsrate steigt auf 1,4 Prozent

Inflation in der Eurozone

Die Preissteigerung in der Eurozone hat im Monat Mai 2013 zugenommen. Nach einem deutlichen Rücksezter im Vormonat stieg die Inflationsrate von 1,2 Prozent auf nun 1,4 Prozent im Monat Mai, so die europäische Statistikbehörde Eurostat am vergangenen Freitag.

Volkswirte und Analysten hatten im einen Anstieg auf 1,4 Prozent bereits prognostiziert. Im März 2013 hatte die Inflationsrate noch bei 1,7 Prozent gelegen, bevor sie im April überraschend stark abgenommen hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als Zielinflationsrate eine Marke von zwei Prozent an. Diese sei mit Rücksicht auf die Heterogenität und die Schwierigkeit der Bestimmbarkeit exakter Inflationsraten eine wirtschaftlich akzeptable Marke.
 

Nachrungsmittel bestimmen zunehmend die Inflationsrate

Inflationsrate im Euroraum

Die Inflation wird in der Regel über sogenannte Warenkörbe gemessen, die das typische Kaufverhalten eines Bürgers nachstellen. „Dabei bestimmen Nahrungsmittel zunehmend die Teuerungsrate», betonten die Statistiker von Eurostat. So erhöhten sich Preise für Gemüse, Fleisch oder Brot im Mai deutlich um 5,4 Prozent.

Der größte Preissprung ist bei Kopfsalat und Eisbergsalat zu verzeichnen, Inflationsrate beträgt hier innerhalb der letzten 12 Monate Rund 62 Prozent.

Weniger relevant wird hingegen der Einfluss von Energiepreisen für die Inflationsrate. Im Mai 2013 – verglichen mit Mai 2012 – war Energie um 1,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Zwar kostetet Strom ca. 12,4 Prozent mehr im Vorjahr, Autofahrer zahlen jedoch weniger für Sprit als vor einem Jahr. Die Kraftstoffpreise nahmen um 3,6 Prozent ab, Heizöl verbilligte sich um 5,9 Prozent.


 

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