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Soros missbilligt Deutschlands ablehnende Haltung gegen Eurobonds

Nach Meinung der Investmentlegende Soros sollte Deutschland seine verneinende Haltung gegenüber Eurobonds überdenken oder aus der Währungsunion gänzlich zuücktreten. Der Experte ist davon überzeugt, dass nur ein aktives Deutschland die Krise überwinden könne.

Deutschland beschränke sich stets auf das unbedingt Notwendige, unternehme aber nie einen Schritt darüber hinaus. Dieses Verhalten könnte sich als teurer Fehler herauskristallisieren.

„Die Krise wird sich wahrscheinlich sogar noch vor den Wahlen in Deutschland verschärfen. Bis dahin könne Deutschland schon wie andere Euroländer in die Rezession gestürzt sein“, so Soros.

Die Eurokrise könnte seiner Meinung nach ein mögliches Aus für die Europäische Union bedeuten. Insbesondere seien die gegenwärtigen Ungleichgewichte auf Dauer politisch nicht akzeptabel. „Das würde die Europäische Union zerstören.“ Soros ist der Überzeugung, dass Deutschland auch ohne Gemeinschaftswährung überleben könne.

Die Währung würde abwerten, die Wettbewerbsfähigkeit steigen. Weiter wäre ohne Deutschland die Eurozone geringer verschuldet und könnte daher aus einer Vergemeinschaftung der Schulden einen starken Nutzen ziehen.


 

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