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US-Notenbank bleibt wie erwartet bei lockerer Geldpolitik

Federal Reserve (FED)

Die Fed bleibt ihrem Kurs vorerst treu.
Bildquelle: Fotolia.de
 

Die US-Zentralbank Federal Reserve Bank (Fed) bleibt auf ihrem bisherigen Kurs. Notenbank-Chef Ben Bernanke gab bekannt, dass der Leitzins auf dem bisherigen Rekordtief belassen wird und auch das Anleihenkaufprogramm im Volumen von 85 Milliarden US-Dollar monatlich wird vorerst unverändert fortgeführt.

Die Federal Reserve Bank (Fed) hat ihren Leitzins auf dem bisherigen Niveau (0,25 Prozent) belassen und führt ebenso das Anleihenkaufprogramm „Quantitative Easing“ im Volumen von 85 Milliarden US-Dollar monatlich zunächst weiter fort. Der US-Arbeitsmarkt steht nach Einschätzung der Fed in den nächsten Jahren vor einer deutlichen Verbesserung. Die Erwartungen der Fed beinhalten einen Rückgang der Arbeitslosenquote im Jahr 2014 auf die Marke von 6,5 Prozent. 2015 soll die Quote dann deutlich weiter sinken auf Werte zwischen 5,8 und 6,2 Prozent. Damit kommt frühestens ab dem nächsten Jahr das Wirtschaftsziel Vollbeschäftigung in greifbare Nähe. Das Wirtschaftswachstum selbst wird zwischen 3,0 und 3,5 Prozent prognostiziert.

Fed-Chef Ben Bernanke kündigte dabei an, die Fed könnte im weiteren Jahresverlauf mit einer Reduzierung der Anleihenkäufe beginnen, was sich in der ersten Jahreshälfte 2014 fortsetzen dürfte. Diese Entscheidung sei abhängig von der Wirtschaftslage. Einen konkreten Zeitplan gebe es jedoch nicht und bis zu einer etwaigen Anhebung der Leitzinsen dauere es noch.

Euro Dollar

Der Euro gab zeitweise enorm
gegenüber dem US-Dollar nach.
 

US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte bei einer Kongressanhörung im Mai bereits die Möglichkeit einer baldigen Abkehr von der lockeren Geldpolitik vorsichtig angedeutet. Seitdem bestimmte Unsicherheit über die künftige Politik der Fed das Geschehen an den Weltfinanzmärkten.

Die Hoffnung auf eine weitere Unterstützung durch die US-Notenbank beflügelte insbesondere die US-Börsen. Die endgültige und verlässliche Auskunft über weiterhin geringe Leitzinsen wurden von den amerikanischen Börsen und dem US-Dollar positiv aufgenommen.

Der Dow Jones Industrial Average Index legte erneut stark zu und gewinnt bis zum Handelsschluss 141 Zähler auf 15.321 Punkte. Zahlreiche Währungspaare, die gegenüber dem US-Dollar gehandelt werden, mussten kurzfristig erhebliche Abgaben machen.


 

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